Beichte / Aussprache

Das Aussprachezimmer

Die Beich­te war lan­ge Zeit ein Ri­tu­al zum Ab­lass von Sün­den. Heu­te ist die­ser for­ma­le Akt im Beicht­stuhl ei­ner Aus­spra­che zwisch­en Pries­ter und Gläu­bi­gem ge­wi­chen.

Beicht­ge­le­gen­heit im Aus­spra­che­zim­mer ist mög­lich am:

  • Samstag 17:15 - 17:45 (vor der Abend­mes­se)
  • Sonntag 9:15 - 9:30 (vor der Mes­se)
  • oder nach Ver­ein­ba­rung mit dem Pfar­rer

Sakrament der Versöhnung

Das Sa­kra­ment der Beich­te wird auch Sa­kra­ment der Ver­söh­nung ge­nannt. Es ist wohl je­nes Sa­kra­ment, das sich in sei­nem Ri­tus durch die Ge­schich­te hin­durch am meis­ten ver­än­dert hat. Frü­her hat­te ein­zig der Bi­schof die Voll­macht zur Los­sprech­ung. Seit dem 9.Jahr­hun­dert ist sie der per­sön­lich­en Beich­te und Los­spre­chung bei einem Pries­ter ge­wi­chen.

Je­sus sag­te noch ein­mal zu ih­nen: "Frie­de sei mit euch! Wie mich der Va­ter ge­sandt hat, so sen­de ich euch." Nach­dem er das ge­sagt hat­te, hauch­te er sie an und sprach zu ih­nen: "Emp­fangt den Hei­li­gen Geist! Wem ihr die Sün­den ver­gebt, dem sind sie ver­ge­ben; wem ihr die Ver­ge­bung ver­wei­gert, dem ist sie ver­wei­gert."

Joh 20,21–23