Vortrag "Laudato si" (Enzyklika über Klimaschutz)

Zu ei­nem in­ter­es­san­ten Vor­trag von DI Mar­tin Krill über die Pro­ble­ma­tik des Kli­ma­wan­dels ka­men 28 Be­su­cher. Als Grund­la­ge dien­te die En­zyk­li­ka "Lau­da­to SI" von Papst Fran­zis­kus. In ei­nem PDF fin­den Sie alle Fak­ten und Dia­gram­me zu die­sem "hei­ßen" The­ma. Schrei­ben Sie uns ei­nen Kom­men­tar über Ih­re Mei­nung da­zu!

Termin

Mittwoch 21.Juni 2017

19:00 im Pfarr­saal

Eine Ver­an­stal­tung der Eine­Welt Grup­pe der Pfar­re Sand­lei­ten.

Agenda

  • Vortrag "Laudato Si" von DI Martin Krill
  • Pub­li­kums­dis­kus­si­on
  • Information über das Flüchtlingsprojekt
  • Rechenschaftsbericht der EineWelt Gruppe

Zum Aus­klang Agape mit Bröt­chen und Ge­trän­ken.

Handzettel (PDF)
Handzettel (PDF)

Vortragender

 DI Martin Krill, geb. 1970

Vor­tra­gen­der für Wind­ener­gie im in­ter­na­tio­na­len Stu­di­en­lehr­gang "Re­new­able Ener­gy in Cent­ral and Eas­tern Eur­ope" an der TU Wien. Hat maß­geb­lich beim Auf­bau von Wind­ener­gie An­la­gen mit­ge­wirkt. Um­welt­schutz ist ihm seit sei­ner Ju­gend ein gro­ßes An­lie­gen

Vortrag

Im sei­nem Vor­trag ver­such­te DI Mar­tin Krill die Pro­ble­ma­tik des Kli­ma­wan­dels zu er­läu­tern:

  "Laudato Si"

Da­bei dien­te ihm als Grund­la­ge die En­zyk­li­ka "Lau­da­to Si" von Papst Fran­zis­kus aus dem Jahr 2015. Die­se En­zyk­li­ka be­fasst sich nicht nur mit Fra­gen des Um­welt- und Kli­ma­schut­zes, son­dern auch mit den be­ste­hen­den so­zia­len Un­ge­rech­tig­kei­ten und der Er­schöp­fung der na­tür­lich­en Re­sour­cen. Sie ba­siert auf fun­dier­ten wis­sen­schaft­lich­en Er­kennt­nis­sen und Pro­gno­sen und gilt als Auf­ruf zu ei­nem welt­wei­ten Um­den­ken! Und was ist mit un­ser­er Ver­ant­wor­tung als Chris­ten, vor al­lem für die kom­men­den Ge­ne­ra­tio­nen?

(c) Martin Krill.  Alle Folien des Vortrages mit Zitaten aus der Enzyklika und Diagrammen, die die dramatische Entwicklung des Klimawandels erklären (PDF, 2,7 MB).
(c) Martin Krill. Alle Folien des Vortrages mit Zitaten aus der Enzyklika und Diagrammen, die die dramatische Entwicklung des Klimawandels erklären (PDF, 2,7 MB).
Zum Vortrag in den Pfarrsaal kamen 28 interessierte Besucher.
Zum Vortrag in den Pfarrsaal kamen 28 interessierte Besucher.

Ziel des Pariser Klimaschutz Abkommens

Das Welt-Kli­ma­schutz­ab­kom­men von Pa­ris 2015 wur­de von 195 Staa­ten un­ter­zeich­net und sieht vor bis 2050, durch Um­stieg von fos­si­ler auf er­neu­er­ba­re Ener­gie, den Tem­pe­ra­tur­an­stieg auf 1,5°C zu be­gren­zen. Sich­er­lich ein sehr am­bi­tio­nier­tes Ziel!

Was können WIR tun?

Na­tür­lich wur­de in der Pub­li­kums­dis­kus­si­on auch die Fra­ge ge­stellt: "Was kann je­der ein­zl­ene von uns tun, um die­ses Ziel zu er­rei­chen?" Da­zu mein­te Mar­tin Krill, dass es nicht un­be­dingt heißt ab so­fort auf al­le An­nehm­lich­kei­ten zu ver­zich­ten. Da­zu hat­te er fol­gen­de Lis­te von kon­kre­ten Maß­nah­men vor­be­rei­tet:

Konkrete Vorschläge

Mehr Info

Kontakt

Franz Kropatschek

0680 1138461

Peter Wirth

01 4861431


Photos vom Vortrag "Laudato Si", Juni 2017

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Kommentare: 4
  • #1

    Ernst Lackermayer (Donnerstag, 22 Juni 2017 11:00)

    Ich war beim Vortrag und habe sehr viele interessante Details zu diesem Thema erfahren. Es ist offensichtlich, dass wir natürlich alle (unbewusst) Schuld an dieser Misere haben! Danke auch für die konkreten Maßnahmen, die jeder einzelne zum Erreichen des 2050 Zieles beitragen kann (Temperaturanstieg von max. 1,5 Grad). Allerdings habe ich große Zweifel daran, dass die uns helfen werden.
    Was in dem Vortrag nicht erwähnt wurde, war - für mich - eigentlich der wichtigste Faktor der ganzen Misere: die Weltbevölkerung von 8 Mrd. mit Tendenz steigend. Und jeder hat natürlich Bedürfnisse und möchte es so gut haben, wie die meisten von uns hier in Österreich.

  • #2

    martin.krill@profes.at (Freitag, 23 Juni 2017 09:32)

    Grüß Gott allerseits,

    ich möchte mich für die rege Teilnahme am Vortrag zuerst recht herzlich bedanken.

    Leider war es mir aus zeitlichen Gründen und aufgrund der sehr ausführlichen Diskussion und Fragenbeantwortung zum Hauptteil Klimawandel nicht möglich, den Bogen über die gesamte Enzyklika zu spannen. Da wären grundsätzliche Antworten angeboten worden, wie wir der "Misere" begegnen können, insbesondere durch einen anderen Lebensstil (Kap. 6 I und [222] - ein "Lebensstil, der fähig ist, sich zutiefst zu freuen, ohne auf Konsum versessen zu sein") und eine ökologische Umkehr (Kap. 6 III).
    Die von mir verteilten konkreten Maßnahmen sind nur ein Anstoß für erste Schritte dazu.

    Daher muss ich auch widersprechen - wie es auch der Papst tut - dass die steigende Weltbevölkerung der wichtigste Faktor der Misere ist. Wie ich auch erwähnt habe, liefert uns die Sonne über 10.000 Mal so viel Energie, als wir auf der ganzen Welt verbrauchen. Wir können damit somit reichlich und nachhaltig auch den Energiebedarf von vielen Mrd Menschen decken. Das betrifft auch die Ernährungssituation, wenn man nur bedenkt, dass aktuell die Hälfte (!) der Nahrungsmittelproduktion zur Fleischerzeugung verfüttert wird.

    Ich darf empfehlen, die Enzyklika während ruhiger Stunden im Sommer zu lesen bzw. ggf als Einstieg meinen restlichen Vortrag, der sich nicht ausgegangen ist. Abschließen möchte ich mit einem schönen Zitat aus der Enzyklika [244]:
    „Gehen wir singend voran! Mögen unsere Kämpfe und unsere Sorgen um diesen Planeten uns nicht die Freude und die
    Hoffnung nehmen.“

    Beste Grüße, Martin Krill

  • #3

    Wiehart Michael (Freitag, 23 Juni 2017 10:06)

    Dieses wichtige Thema wäre auch für die jüngere Generation ( Jungschar + Jugend )sehr interessant gewesen.

  • #4

    Franz Kropatschek (Montag, 26 Juni 2017 08:57)

    „Gehen wir singend voran! Mögen unsere Kämpfe und unsere Sorgen um diesen Planeten uns nicht die Freude und die
    Hoffnung nehmen.“ Dieser Satz hat mich besonders angesprochen, manchmal entsteht bei mir ein recht düsteres Bild, was unsere zukünftige Welt betrifft. Die Sorgen lähmen mich und führen zur Resignation und das ist sicher nicht gut.